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Bier des Monats: Mohrenbräu Madame Butterfly


Mohrenbräu aus dem österreichischen Dornbirn hat für die Bregenzer Festspiele ein spezielles Bier eingebraut: Das Madame Butterfly, ein kaltgehopftes Kellerbier. In diesem Sommer wurde Puccinis Oper „Madame Butterfly” auf der Seebühne gespielt.


Das Festspiel-Bier hat die Brauerei mit der Hopfensorte Tango kaltgehopft, was insofern interessant ist, dass diese relativ neue Züchtung besonders resistent und für sich verändernde klimatische Verhältnisse geeignet sein soll.


Im Glas ist das Kellerbier satt dunkelgold, gleichmäßig trüb und von einer strahlend weißen, üppigen Schaumkrone bedeckt. In die Nase gelangen Hopfenaromen von Pfirsich, Aprikose, etwas Maracuja, aber auch blumige Noten und die Würze von Kiefernnadeln. Das passt natürlich herrlich zu so einem wunderbaren Spätsommertag.


Der Antrunk ist vollmundig und weich. Erst zeigt sich eine krautige, frische Herbe, die dann von einer fruchtigen Süße von reifem Pfirsich eingeholt wird. Ein gelungenes Wechselspiel aus Herbe und Süße. Die Herbe entwickelt sich in zu einem schönen aber dezenten Zitrusaroma, die Maracuja ist wieder leicht da und vor allem Grapefruit.


Im Abgang ist Madame Butterfly trocken, geschmacklich zeigt sich das helle Steinobst nochmals. Es wird weiter bitterer, der Nachgeschmack ist trocken, leicht hefig und etwas Zitrusherb - und das Verlangen nach dem nächsten Schluck ist riesig. Ein tolles Bier aus Vorarlberg!


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