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Bier des Monats: Wacken Brauerei Freya Frühlings Bock


Freya ist die nordische Wanengöttin der Liebe und der Ehe und damit gleichzusetzen mit Aphrodite und Venus. Wie passend also, dass die Wacken Brauerei der Gottheit seinen Frühjahrsbock widmet. Der Bierstil Maibock passt doch so wunderbar zu Frühlingsgefühlen.


Optisch öffnet Freya das Herz: Sattes Dunkelgold, gleichmäßig trüb und doch strahlend und eine - zugegebenermaßen vergängliche - weiße Schaumschicht. Ein Bier wie ein Wonnemonat.


In die Nase dringen sofort fruchtig-frische Aromen von Aprikose und Ananas, auch etwas Birne und helles Karamell. Ein fruchtiges Bouquet, das selbst für einen Maibock außerordentlich hopfig und obstig daherkommt.


Der Antrunk des Frühlings Bocks ist weich und vollmundig mit dezenter Süße. Die Fruchtigkeit ist weiter vorhanden, aber etwas zurückgefahren. Sie erinnert nun hauptsächlich an helles Steinobst, auch ein Hauch von gelber Kiwi ist zu erschmecken. Dazu kommt ab dem ersten Schluck eine Mischung aus dezenter Herbe und leichter Säure, die in der Mischung stark an Nelken erinnert.


Der Abgang ist anschmiegsam und mild, die Hopfenherbe zeigt sich nur leicht. Der Nachgeschmack ist recht alkoholisch (für nur 6,3%), wieder von der Nelke geprägt. Dieser Eindruck wirkt in einem trockenen Mund lange nach.


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